Drei alltägliche Faktoren, die Deine Libido beeinflussen
27.01.2022

Drei alltägliche Faktoren, die Deine Libido beeinflussen

Warum es zu Veränderungen kommt und wie Du sie ganz einfach wieder einpendeln kannst.

Was steckt überhaupt hinter der Libido?

Die Libido, auch Lustempfinden oder Sexualtrieb genannt, ist ein sehr vielschichtiges Thema. Sie steht sowohl für die körperliche als auch für die psychische Begierde nach Sex, die von Hormonen wie Testosteron und Dopamin in unserem Körper ausgelöst wird. Diese Lust wird von vielen unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören unter anderem:

  • Ernährung
  • Stress
  • Schlaf
  • Genetik und Hormone

Je nach Lebensphase, Gesundheitszustand oder auch dem individuellen Empfinden kann die Libido variieren. Es gibt jedoch keine allgemeingültige Formel dafür, warum es zu Veränderungen in der Libido kommt. In den meisten Fällen sind es mehrere der genannten Faktoren, die zusammenwirken und dadurch einen direkten Einfluss auf das Lustempfinden haben. Die Schwankungen sind deshalb nichts Ungewöhnliches und lassen sich häufig schon mithilfe eines offenen Gesprächs, etwas Erholung oder anderen Tricks wieder ausbalancieren.

Männer, die unter dauerhaften Libidoschwankungen leiden, sollten versuchen, die verschiedenen Einflussfaktoren zu identifizieren und gegebenenfalls anzugehen. Es ist jedoch wichtig, dass sie nicht überstürzt handeln und alle Maßnahmen gründlich abwägen: Eine falsche oder ungeeignete “Behandlung” kann die Situation sogar noch verschlimmern.

Medikamente

Ein häufiger Grund für einen Libidoverlust ist die Einnahme von Medikamenten. Dazu gehören vor allem blutdrucksenkende Mittel, Schmerzmittel und Antidepressiva. Sie alle haben eine direkte Auswirkung auf die Libido und können diese deutlich herabsetzen. Daher ist es wichtig, vor der Einnahme von neuen Medikamenten immer den Arzt zu fragen, ob eine negative Beeinflussung der Libido zu erwarten ist.

Selbstverständlich gibt es auch Medikamente, die eine positive Wirkung haben und dafür sorgen können, dass der Mann wieder mehr Energie in sein Sexualleben stecken kann. Dazu zählen beispielsweise die PDE-Hemmer, welche als Viagra und Cialis weltweit bekannt sind. Sie sollten jedoch nur in der ausdrücklichen Empfehlung des Arztes eingenommen werden, da sie Nebenwirkungen haben können. Auch Nahrungsergänzungsmittel, wie die potenzsteigernden Kapseln von Ruby, können die Libido mit natürlichen Wirkstoffen positiv beeinflussen.

Stress und die Psyche

Auch zu viel Stress kann nicht nur die Psyche generell beeinflussen, sondern auch die Lust auf Sex schmälern, da der Körper auf große Belastungen häufig mit Energieblockaden reagiert. Dies gilt besonders für Männer in Führungspositionen oder Menschen, die sich um ihre Familie kümmern müssen. In solchen Situationen ist es wichtig, Zeit für Entspannung zu finden und den Kopf freizubekommen.

Viele Männer erkranken in einem bestimmten Lebensabschnitt an Depressionen oder haben vermehrt mit Stimmungsschwankungen zu kämpfen. Oftmals lösen sich die psychischen Probleme wieder von allein, doch selbst dann kann es noch Monate und Jahre später zum Libidoverlust kommen.

Auch schwere traumatische Erlebnisse aus dem Kindesalter führen häufig zu sexuellen Funktionsschwierigkeiten im Erwachsenendasein. Dazu gehören Verlustängste, Ängste vor dem Tod oder Schwierigkeiten in der Beziehung. Wenn ein Mann solche Probleme hat, ist es wichtig, sich Hilfe zu suchen. Denn nur so kann er lernen, mit seinen Ängsten umzugehen und seine Libido wieder auf natürliche Weise anzuheizen.

Ernährung und Sport

Auch das richtige Essen hat einen Einfluss auf die Libido. Zu viel Fast Food, Süßigkeiten und Alkohol können die Lust auf Sex deutlich reduzieren. Dagegen ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten sehr gut für den Körper und steigert die Libido.

Wer seine Libido über die Ernährung optimieren möchte, kann auf Nährstoffe wie Zink, Selen und Vitamin D zurückgreifen. Sie sind zum Beispiel in Nahrungsmitteln wie Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten enthalten.

Auch Sport ist eine gute Möglichkeit, um die Libido anzukurbeln. Joggen, Schwimmen oder Radfahren bringen nicht nur den Kreislauf in Schwung, sondern regen auch die Sexualorgane an. Dadurch fühlt sich der Mann leistungsfähiger und gibt seiner Libido einen Schub. Gleichzeitig sollte die körperliche Ertüchtigung mit viel Schlaf ausgeglichen werden: Männer sollten etwa acht Stunden am Tag schlafen, damit sie neuen Energie tanken und ihren Körper regenerieren können.

Durch diese drei Faktoren – Medikamenteneinnahme, Psyche und die körperliche Gesundheit – kann es zu einer deutlichen Veränderung der Libido kommen. Es ist jedoch wichtig, sich bewusst zu sein, dass jeder Mann anders auf diese Faktoren reagiert. Daher ist es immer ratsam, sich an einen Arzt oder Therapeuten zu wenden, um die Ursache für den Libidoverlust herauszufinden. Sobald eine Ursache gefunden wurde, ist es oft ganz einfach, diese wieder in den Griff zu bekommen.